Geschichte

Eisenwerk Böhmer heute

Kernkompetenz Stahlguss (85%), Sphäroguss (10%) und ADI (5%) als Kundenguss von 10 - 5.000 kg Liefergewicht, als Rohguss, vorbearbeitet oder fertig bearbeitet; technische Beratung, Konstruktion und Fertigung von Laufrädern, Laufsätzen, Radsätzen und Seilrollen
Zulassungen TÜV, DNV, Germanische Lloyd, ABS, DB, div. Schweißzulassungen und -verfahrensprüfungen
Fertigungsbereiche Modellbau
Kernmacherei
Handformerei
Maschinenformerei
Schmelzbetrieb
Glüherei
Putzerei
Bearbeitung
Montage und Anstrich
Werksgelände 40.000 m2, davon ca. 20.000 m2 Hallenfläche
Mitarbeiter 229 (Gießerei: 104, Bearbeitung: 61, Instandhaltung: 15,
Verwaltung / AV/TB / Logistik: 49)
Umsatz 18,5 Mio. € netto
Tonnage 3.850 to guter Guss (6.000 to Flüssigstahl)

Historische Entwicklung

2011 Einführung einer ganzheitlichen ERP-Software
2008 Bau einer Großhandformerei
2006 Erstmals erzielt der allg. Stahlguss einen höheren Umsatzanteil als der für das rollende Material
2004 Einführung der Numerischen Simulation zur Qualitätsverbesserung
1989 Einführung der EDV und einer gussspezifischen Verwaltungssoftware
1987 Erweiterung des Bearbeitungsbetriebes und Inbetriebnahme der ersten CNC-gesteuerten Bearbeitungsmaschine
1980 Stetige Verringerung der Produktion von Bergbauzubehör und Umstellung auf die Produktion von Kranlaufrädern und allgemeinen Stahlguss
1972 Übernahme der Geschäftsleitung durch Friedrich Wilhelm Böhmer
1970 Stahlgießerei für den allgemeinen Bergbaubedarf mit Schwerpunkt rollendes Material
Herausforderung durch Strukturwandel und Globalisierung
1965 Umstellung der Schmelzaggregate auf Mittelfrequenz-Induktionsöfen
1963 Anlauf der Produktion von Kranlaufrädern
1955 Inbetriebnahme der neu errichteten Stahlgießerei auf dem Werksgelände mit einer Kupolofen-Kleinkonverter-Schmelzanlage. 353 Mitarbeiter
1945 / 46 Fast vollständige Zerstörung des Werkes durch Bombenangriffe und Wiederaufbau aus eigener Kraft. Konzenztration der Produkte auf Bergbau-Zubehör
1942 Wilhelm Böhmer jun. übernimmt die Leitung des Unternehmens
1938 Fertigung von Radsätzen für Schienenfahrzeuge aller Art. 106 Mitarbeiter
1929 Umzug auf das heutige Werksgelände
1923 Wilhelm Böhmer sen. wird Alleininhaber. Umstellung der Produktion auf Feldbahn- und Grubenbahnzubehör
1920 Gründung des Unternehmens durch Wilhelm Böhmer, Hermann Flor und Wilhelm Bopp als Tiegelgießerei für Waffel- und Bügeleisen. Herausforderung durch Weltwirtschaftskrise, Weltkrieg, Wiederaufbau
 
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